S for Sadism

Ich sehe zu ihr hinab sie an als sie vor mir auf dem Boden kniet. Ihre Bewegungen sind zaghaft, unsicher. Ihr Blick ist ängstlich, ich sehe wie sie flach atmet, ihr leichtes zittern, wie ihr Körper ihr nicht mehr richtig gehorchen will. Wie Neocortex und Limbisches System um die Vorherrschaft in ihrem Kopf kämpfen, Verstand gegen Trieb.

Die Antizipation des bevorstehenden, treibt ihren Puls in die Höhe. Ich atme tief durch meine Stimme erfüllt den Raum und lässt die zusammenfahren, als ich ihr erzähle wie weh es ihr tun wird. Hinter meiner äußerlichen Maske, meinem Pokerface, spüre ich die Erregung und sexuelle Lust als ich ihr zusehe, wie meine Worte sie immer weiter zusammenzucken lassen.

Ich nutze den Nocebo Effekt, den bösen Bruder des Placebo Effekts, um sie noch intensiver zu kontrollieren, sie in ein Stadium zu bringen in dem sie Schmerzen mit maximaler Intensivität spürt.

Ich streiche ihr über das Haar, ich spüre wie sie innerlich zusammenzuckt, wie es ihr kalt den Rücken hinunter fährt, als sie die Augen schließt. Ich fasse Sie an den Haaren und zwinge sie aufzustehen, ich sehe ihren Schmerz und spüre meine zunehmende Erregung. Sie wirkt steif, sie ergibt sich ihrem Schicksal, kein Anzeichen, dass sie sich wehren will. Ihre Hände sind frei, doch sie hängen kraftlos an ihrem Körper.

Ich sehe Ihr in die Augen, meine Hände fahren über ihren Körper, ich sage ihr, dass ich sie nun in die Folterkammer bringen werden. Das es schrecklich werden wird. Ich sehe ihrer Reaktion zu, wie sie schlucken muss, als sie hört, was geschehen wird. Als ich sie am Arm packe kann ich sie widerstandlos führen. Ihre Schritte wirken unsicher, ich fühle ihren Puls rasen, ich fühle, dass ich ihren Widerstand ausgeschaltet habe. Sie folgt meiner Stimme, ohne Widerworte, ohne murren, ohne zögern.

Bereitwillig hilft sie mit sich in eine ausweglose Lage zu begeben, ihr Hände sind gefesselt, ihre Beine sind gefesselt. Als eine Fixierung nicht sicher sitzt erklingt zaghaft ihre Stimme und weißt mich darauf hin. Als ich die Peitsche vor ihr in den Händen halte wirkt sie gefasst. Ich lese in ihrem Gesicht, als die Peitsche sie trifft. Ich sehe ihren Schmerz. Ich genieße es. Je größer ihr leiden wird, desto großer wird meine innerliche Erregung, meine Lust auf sie, ich verstecke sie nicht. Immer wieder streichel ich sie, ich küsse ihren leidenden Körper und sehe wie sie nach mir begehrt. Ich kann ihre Erregung förmlich sehen. Jede Angst ist aus ihren Augen gewichen, jedes zittern verschwunden, sie atmet tief, sie ist ruhig. Sie ist abgetaucht in eine andere Welt, in eine Welt die die meisten Menschen niemals kennen lernen werden. Ich will ihr folgen, ich strafe sie weiter, jeder Seufzer den sie von sich gibt öffnet die Tür hinab ein kleinen Spalt weiter. Mehrfach wechsel ich mein Instrument, wechsel ihre Stellung, mustere die roten Striemen auf ihrer Haut, dann ist es soweit, ich spüre wie mein Körper abdriftet, wie ich mit ihr förmlich verschmelze, ihre Wahrnehmung teile.

Ich verlasse für einen Augenblick die Welt mit all ihren Gesetzen, Regeln und Vorschriften. Für einen Augenblick bin ich vollkommen frei. Ich erlöse sie von ihren Fesseln, ich schmeiße sie ins Bett und sehe im Rausch wie sie sich auf mich stürzt. Ich spüre ihre zarten Lippen meinen Körper liebkosen, ich spüre Ihre heißen Küsse auf meiner Haut, ich fahre über ihren Körper die Welt um uns ist verschwunden. Während wir langsam zum Orgasmus kommen ist mein Kopf nur von ihr erfüllt.

Sie liegt neben mir, sie lächelt mich an. Ich betrachte ihren Körper. Ich sehe die Striemen auf ihrem Körper, ich will sie streicheln doch sie fasst mit beiden Händen meinen Arm und küsst meine Hand.

Sie lächelt. Ich weiß, es ist in Ordnung. Sie hätte abbrechen können, aber sie wollte nicht.

2 Gedanken zu „S for Sadism

  1. Nadine erzählt im Blog wie ihr Werdegang im Bereich bdsm verlief, bzw. dass du ihr dom wurdest. Aus deinen Beiträgen entnehme ich, dass du schon mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt hast. Und da würde ich sehr gerne mehr darüber erfahren. Wie bzw. Wann hat sich das gezeigt? Was hast du gemacht? Falls du dich zu einer Antwort entscheidest, was mich natürlich sehr freuen würde, kannst du mir auch via Mail schreiben. Es grüsst, sub

  2. Pingback: Blogvorstellung BDSM for life | Sexintheair.de

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