Nadine und die Kammer des Schreckens

Mein Herr führte mich zu einem Raum, öffnete die Tür und schupste mich hinein. Mit einem Satz landete ich in einer kleinen Kammer mit weißen Wänden und mit Alufolie abgeklebtem Boden. Ich sah mich einen Moment um und sah meinen Herrn an, der in der Türe stehen geblieben war. Er reichte mir eine blaue Mülltüte und ich musste meine Kleidung und Schuhe in die Tüte stopfen und ihm aushändigen.

Er schloss dir Tür und so lief ich nackt über die Alufolie die bei jedem Schritt seltsame Geräusche von sich gab. Es war eine kleine Kammer ohne Fenster, ich war unschlüssig, ob es gut war, dass niemand hineinsehen konnte, oder nur noch langweiliger. Ich betrachtete die silbrig glänzende Alufolie die sorgsam auf den Boden geklebt war.

Plötzlich ging das Licht aus und ich stand vollkommen im finsteren. Ich rief nach meinem Herrn doch bekam keine Antwort. Vorsichtig taste ich mich mit ausgestreckten Armen vor, bis ich die Wand erreichte. Ich suchte nach der Tür, doch sie war verschlossen. Ich klopfte ein paar Mal doch offensichtlich hatte mein Herr kein Interesse mir Licht zu lassen. Ich taste mich ein wenig durch die vollkommene Dunkelheit und ließ mich dann an der Wand hinab und setzte  mich hin.

Ich hörte Schritte auf mich zukommen und so stand ich auf, mein Herr öffnete die Tür und ich kniff die Augen zusammen las ich ihn ansehen wollte, da das Licht hinter ihm schrecklich blendete. Nach einem Moment schaltet er das Licht ein und sah mich an. Langsam kam er auf mich zu und ich sah, dass er eine einzelne Handschelle mit einer sehr langen Kette in seiner Hand hatte. Er legte die Handschelle um meine linke Hand und ließ die mehrere Meter lange Kette durch seine Finger gleiten bis der das Ende in der Hand hielt.

Er befestigte die Kette an einem Harken an der Wand die gegenüber der Türe lag und verschwand wieder. Ich zog ein paar Mal an der langen Kette, doch sie hing fest an der Wand. Dann betrachtet ich den Harken genauer und sag ein Kabel das feste am Harken befestigt war. Ich schrie nach meinem Herrn, er grinste gemein und sagte – „ist dir das Kabel aufgefallen?“. „Auf der Alufolie sind einige Stellen mit transparentem Klebeband abgeklebt. Das sind die schönen stellen, auf allen anderen bekommt du einen kleinen“ ich schrie als ich einen Stromschlag bekam – „genau“.

Ich bekam einen Schlag nach dem anderen sprang schreiend über die Alufolie. Ich wollte zur Tür doch die Kette war genau solang dass ich den Raum nicht verlassen konnte. Ich flehte, dass er aufhören soll und mein Herr zeigte auf eine kleine Stelle am Boden an der ich keinen Schlag bekam.

Ich starrte den Boden an meinen Füßen an und sah, was er meine. Durchsichtiges Klebeband isolierte mich von der Alufolie. Ich stand auf dem winzigen Flecken und versuchte mein Gleichgewicht zu halten, während mein Herr einen Stuhl vor die Tür stellte und mich mit breitem Grinsen dabei beobachtet wie ich den Schlägen entkommen will.

Er sagte, da hinten ist eine größere Stelle, ich fauchte ihn an – „und wie soll ich dahin kommen?“ – er grinst noch fieser und sagt „keine Ahnung – vielleicht so“ und schubst mich von auf die Folie. Wieder hüpfe ich schreiend über die Folie und suche mit den Augen nach dem abgeklebten Flecken und bin heil froh, als ich ihn endlich finde. Sauer blicke ich in an, sein Grinsen ist schrecklich und ich beschimpfe ihn. Er lacht und sagt, wenn ich nicht lieb bin, mach er das Licht aus – Panik breitet sich in meiner Vorstellung aus und ich entschuldige mich umgehen für mein Fehlverhalten.

Ich bin auf dem winzigen Flecken ohne Strom gefangen. Meine Augen können noch einige Flecken entdecken, doch sie sind alle so klein, dass man sich kaum auf ihnen bewegen kann. Meine Beine fangen mit der Zeit an zu schmerzen und ich trete neben den Fleck und bekomme wieder einen Schlag. Ich versuche die Kette von meiner Hand zu lösen, doch es gelingt mir nicht.

Ich frage meinen Herrn wie lange ich in dem Raum bleiben muss. Er grinst und sagt Stunden. Ich werfe den Kopf in den Nacken und fange an zu jammern. Dann sagt mein Herr ganz vorne an der Türe ist kein Strom. Meine Augen Scannen den Boden, nein es gibt kein Klebeband – ich schimpfe wieder – ich glaube ihm kein Wort. Mein Herr grinst und sagt – hierher und zeigt auf den Boden. Ich will nicht, ich sehe, dass es kein Klebeband gibt. Ich bekomme mehrere Schläge auf dem Weg nach vorne, doch mein Herr hat nicht gelogen, es gibt keinen Strom in der Folie an der Türe.

Ich bin dem Strom tatsächlich entkommen, nur greift mein Herr sofort nach einer Gerte und nun bin ich ihm ausgeliefert. Nach einigen Schlägen sieht die Stelle dort hinten doch wieder sehr verführerisch aus und ich hüpfe schreiend über die Folie zurück in Sicherheit vor meinem Herrn. Ich versuche das Gleichgewicht zu halten und sehe ihn giftig an. Hämisch erzählt er, wie groß er Flecken bei ihm sei, ganz ohne Strom. Langsam komme ich ins Taumeln und kann mein Gleichgewicht nicht mehr halten und bekomme wieder einen Stromschlag. Ich schreie, ich quietsche, ich fluche und gucke meinen Herrn böse an, doch ich bin in einer hoffnungslosen Lage. Alles ist schrecklich, doch dann komme ich auf eine Idee. Ich stelle mich auf die Folie, bekomme einige Schläge doch ich reiße die Folie vom  Boden und habe eine bequeme Stelle geschaffen an der ich sicher bin.

Ich setze mich auf den Boden, ist das herrlich, ich grinse meinen Herrn an, strecke die Zunge heraus und sehe in sein perplexes Gesicht. Doch nach einem Moment des Triumpfs sehe ich mit Schrecken wie er eine Kerze in die Hand nimmt und die Folie betritt. Er ist nicht angekettet, der Stromkreis ist nur bei mir geschlossen und so tropft das Wachs auf mich hinab und ich muss stillhalten und es erdulden, damit es nicht in meinen Haaren landet. Das ist für das Zunge herausstrecken, höre ich ihn sagen und fühle wie das Wachs mich zwickt.

Er löst meine Handschelle und während ich gebückt, die Hände in den Rücken gepresst den Raum verlasse höre ich ihn sagen, zu schade, dass ich bald mit renovieren fertig bin.

11 Gedanken zu „Nadine und die Kammer des Schreckens

  1. Immer wieder wunderbar, wie Dein Herr sich um Deine Bedürfnisse kümmert…
    Er nimmt die Fürsorgepflicht Deiner devoten Seele sehr ernst…*lächelt verträumt*

  2. Was war das für Strom? Wie weh tut das? Ich meine wenn du so viele Schläge bekommen hast, dann kann es doch nicht so „stark“ sein oder? Ich habe immer die Vorstellung von Strom, dass es höllisch ist und einem die Haare hoch stehen… – ist aber nicht so – oder?

    Grüße

    • Na, er wird die Folie ja wohl kaum an die Steckdose angeschlossen haben ;). Man kann die Stärke von Strom durchaus regulieren, die von Sexspielzeugen und TENS-Geräten darf ja auch nicht so hoch sein, dass man Schaden davontragen kann.

    • Die Stärke der Schläge lässt sich recht gut regulieren. Ich finde es schwer zu beschreiben, es ist ein ganz eigenes Gefühl – es kommt aus dem Nichts und lässt dich zusammenzucken. Es ist aber nicht so wie ein Elektroschocker, es ist einfach ein „Klatsch“ aus dem nichts 😉

      Ich glaube das ist ein kommerielles Gerät aus der Medizin, jedenfalls ist wie Samya treffend sagte, die Folie nicht an der Steckdose angeschlossen. Das mit den Haaren ist bestimmt ein Hollywood Mythos, so wie Autos die sofort bei einem Unfall 10 Meter hoch fliegen und in Flammen aufgehen…

      lg

  3. toller blog und immer wieder faszinierend, welche ideen dein herr immer hat. 🙂

    wobei ich sagen muss, vor den ganzen strom-geschichten habe ich mehr respekt als mut. wobei ja immer vieles auch nur im kopf schlimm ist.:-)

    • Ich hatte mehrere Jahre Angst davor – aber als ich mich gewagt habe, habe ich festgestellt, was für ein gemeiner Spaß Strom sein kann – wenn man verantwortungsvoll damit umgeht 🙂

      Ja es ist wirklich vor allem eine Kopfsache – die Vorstellung ist tausendmal schlimmer als der Strom selbst – jedes einzelne Mal 😉

      Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße

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