Des Monsters feuchter Atem

tulpen2Ich stehe mit meiner Freundin Natalia in einem Ring aus Flammen. Mein Herr hat uns in einen Kreis geführt den er aus einem brennbaren Seil gelegt hat. Es ist vollkommen dunkel als mein Herr das Seil entzündet und uns Flammen umzingeln. Wir halten uns an den Händen, die Flammen züngeln einen Meter hoch und wir spüren die Hitze auf unserer Haut.

Die Stimme meines Herrn befiehlt uns, dass wir uns ausziehen sollen. Ich sehe Natalia in die Augen in denen sich die Flammen spiegeln, sie grinst und wir beginnen uns in mitten der Flammen die uns in der kühlen Nacht wärmen auszuziehen.

Nackt warten wir im Meer der Flammen als plötzlich Fußfesseln durch die Flammen vor unsere Füße fliegen. Gerade als wir uns Bücken uns die Fußfesseln mit leisem klicken um unsere Fußknöcheln legen, klatschen Handschellen vor uns auf den Boden. Die Stimme meines Herrn befiehlt mir, Natalia die Hände hinter dem Rücken zu fesseln. Dann muss Natalia mir mit ihren gefesselten Händen meine hinter den Rücken fesseln. Ich lege meine Arme auf den Rücken, schließe die Augen und fühle Natalias Hände wie sie mit einem klicken in meinen Ohren die Handschellen um meine Handgelenke legt.

Ich öffne die Augen und wir sehen uns mit einem breitem grinsen an. Wir erschrecken als plötzlich eine weiße Wolke mit lautem Rauschen die Flammen des Feuerrings auf einer Seite aufbricht und mein Herr mit einem roten Feuerlöscher in der Hand auf uns zukommt. Er stellt den Feuerlöscher ab und legt uns beiden eine Hand auf den Hintern und presst uns dicht an sich. Wir müssen ihm einen Kuss geben und uns dann gegenseitig. Dann plötzlich fasst er Natalia an den Haaren und zwingt sie wortlos sich tief zu bücken. Er nimmt den Feuerlöscher in die andere Hand, bricht mit lauten fauchen des Feuerlöschers die Flammen auf und verschwindet mit ihr.

Ich höre ihr jammern unter der mitleidlosen Hand meines Herrn während mir das Feuer den Weg versperrt und hilflos zurücklässt. Es wird still und ich spitze meine Ohren um zu hören was außerhalb meines Feuergefängnisses passiert, als plötzlich eine riesige weiße Wolke mich vollkommen einhüllt und ich sekundenbruchteile später die Hand meines Herrn an meinen Haarwurzeln spüre. Gebückt, mit vor Schmerz brennenden Haaren, eingehüllt in eine weiße Wolke aus dem Gas des Feuerlöschers tapse ich in meinen gefesselten Füßen unbeholfen im Griff meines Herrn. Als sich die laut tösende weiße Wolke verflüchtigt, sehe ich Natalia aus den Augenwinkeln und knie einen Augenblick später neben ihr.

Mein Herr stellt  den Feuerlöscher vor uns auf den Boden und hält uns abwechselnd die Düse des Feuerlöschers ins Gesicht. Ich sehe meinen Herrn grimmig und trotzig an und plötzlich bin ich vollkommen im ohrenbetäubenden weißen Gas eingehüllt, dass frostig kalt durch meine Haar rast. Als sich sie Wolke auslöst atme ich tief ein, mein Herz rast, durch meine Adern pumpt meine Aufregung. Ich sehe aufgeputscht zu Natalia und beobachte wie ihr Kopf in einer weißen Wolke eingehüllt wird und sich Gänsehaut auf ihren Armen bildet.

Wir sehen uns grinsend an, das Adrenalin peitscht durch unsere Blutbahn, als mich plötzlich ein unfassbarer Schmerz an meinen Haaren auf die Füße zwingt. Wir laufen beide gebückt in unseren Fesseln im festen Griff meines Herrn und müssen seinem Weg folgen. Langsam jammernd in unserer gebückten schmerzenden Haltung nähern wir uns dem riesigen Gewächshaus.

Mit lautem grollen öffnet sich das große Tor und die warme feuchte Luft aus dem dunklen seltsam duftenden Glashaus strömt uns entgegen. Wir dürfen uns aufrichten, wir stehen links und rechts seitlich neben meinem Herrn und sehen in den unnatürlich warmen Gang vor uns. Zeitgleich knallt uns die Hand auf den Hintern und lässt uns einen kleine Satz nach vorne machen.

Langsam wagen wir uns weiter vor, es ist als würde uns der feuchte warme Atem eines riesigen Tieres entgegenschlagen und wir uns langsam seinem riesigen Maul nähern. Mein Herr öffnet unsere Hand- und Fußfesseln und schiebt uns die Hände um die Taille legend langsam weiter in den Rachen es Ungetüms. Dann müssen wir uns alleine weiter in die Dunkelheit wagen. Ich greife aufgeregt nach Natalias Hand und wir tasten uns leise, mit rasendem Herzen weiter vor. Seitlich ist der Weg weich und nass wie eine kalte Zunge, vorsichtig müssen wir uns weiter in die Dunkelheit tasten und aufpassen, dass wir nicht vom einzig festen Weg abkommen.

Plötzlich schreit Natalia, eine Sekunde später fühle ich etwas seltsames weiches über den Boden schlängeln und schrei mit ihr um die Wette. Wir brauchen einen Moment bis wir begreifen, dass ein Wasserschlauch auf dem Boden liegt. Wir hören unseren schnellen Atem, fühlen unser Herzrasen, wie langsam eine neue Woge Adrenalin sich ihren Weg durch unsere Körper bahnt.

Plötzlich schalten sich in einiger Entfernung Lampen mit einem Flackern ein und plötzlich kommt das Licht immer schneller auf uns zu. Unsere Augen schmerzen unter dem hellen Leuchten, nur langsam können wir sie öffnen und sehen, dass wir inmitten eines schier endlosen Blütenmeeres stehen.

Wir sehen uns um, unsere Gefühle schlagen auf und ab und wir geraten beinahe in einen Rausch vor lauter Blumen und Düfte und Eindrücke.

Ich bekomme mein grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Ich sehe Natalia an, wir strahlen uns an und sehen uns nach meinem Herrn um – doch er ist nirgends zu entdecken. Wir laufen weiter, bestaunen die Blumen und nähern uns langsam dem Ende des Gewächshauses. Plötzlich mit einem lauten „uwäääh“ öffnet sich das Tor und mein Herr steht mit breiten Schultern vor dem Tor. Mein Blick fällt auf seine rechte Hand in der eine aufgerollte lange Peitsche liegt. Mir stockt der Atem, wie in Zeitlupe beobachte ich, wie sie sich langsam löst und ihr Ende über den Boden schlängelt. Dann schnellt sie zurück und Pumpt mit einem ohrenbetäubenden Knall, der uns regungslos stehen bleiben lässt, einen weiteren Schwall Adrenalin in unsere Körper. Ich greife nach Natalias Hand, wir sehen uns einen Moment in die Augen und schreien als uns die Peitsche trifft.

17 Gedanken zu „Des Monsters feuchter Atem

  1. Man ich werde langsam wirklich neidisch!!!!

    Man ich mag auch mal – mein Kopfkino kann das alles kaum noch verarbeiten 😉

    Liebe Grüße

    Lea

    • Liebe Lea,

      So als ausstehender Betrachter, würde auch ich dir raten endlich was zu ändern und den Schritt zu Wagen.
      Wenn man mindestens die letzten 3 Kommentare (vielleicht auch mehr-habe nicht so genau nachgezählt 😉 ) mit dem selben Satz anfängt, zeigt es doch nur, dass deine Sehnsucht überhand nimmt und du längst bereit dazu bist, wenn auch unbewusst.

      Aber das ist nur der Eindruck der nach außen hin entsteht, wenn man dies liest.:-)

      Vg Kat

      P.S. Der Blog ist wirklich toll.

      • Ich denke auch, dass du eine Entscheidung treffen solltest. Es steckt ehh in dir ob du willst oder nicht 😉

        Danke für das Lob 🙂

        Ich hoffe auf viele weitere Kommentare 🙂

        Liebe Grüße

        Nadine

      • Ja aber das ist nicht so leicht, wenn der eigene Freund der reinste Vanilla ist 😦

        Ich bin schon lange zerrissen zwischen meinen Gefühlen für ihn und meiner Neigung 😦

      • Liebe Lea,

        die Welt ist nicht immer schwarz und weiß und ich musste selber lernen, dass nicht immer nur eine Person dir geben kann, wonach du dich sehnst und was du brauchst.
        aber das hängt halt auch immer von der offenheit, wünschen und bedürfnissen der beteiligten personen ab, dies ist zwar keine allgemeingültige aussage, denn dazu kenn ich deine situation zu wenig. 😉

        aber ich kann dir aus meiner eigenen situation heraus nur sagen, manchmal gibt es kompromisse mit denen alle beteiligen leben können. 🙂 egal ob vanilla oder eben nicht.

        vg kat

  2. Schön geschrieben.. nur leider fehlt das Ende (noch) 😉

    Da ihr gerade und immernoch auf der Suche nach einer neuen Spielgefährtin seid, und mich das nach den neuesten Einträgen echt verwirrt, frage ich nun hier:
    Wieso nehmt ihr nicht Natalia? oO

    Verfolge euren Blog übrigens schon eine ganze Weile… hätte euch gerne mal persönlich geschrieben, hab nur leider kein Kontaktformular o.ä. entdeckt :\
    Bin ich blind? 😉 Oder ist das Absicht..?

    • Hallo,

      vielen Dank für deine netten Worte!

      Natalia sucht eigentlich eine feste Beziehung mit einem anderen Switcher genau wie sie einer ist. Es war mehr ein schöner Urlaub für sie als eine Option 😉

      Du kannst gerne mit uns in Kontakt treten, hinterlasse einfach deine E-Mail Adresse bei deinem nächsten Kommentar und lass uns wissen, dass wir uns melden sollen 😉

      Liebe Grüße

      Nadine

      • Hey Nadine,

        jaa, würd mich über einen Kontakt sehr freuen!
        Email-Adresse gibts anbei.. 🙂

  3. Unglaublich, wo es euch immer hin verschlägt ;). Ein Gewächshaus ist natürlich auch ein schöner Ort. Ich bin gespannt, wie es weiter geht!
    Ich habe mir allerdings die selbe Frage mit Natalia gestellt. Sowohl mit deinem Herrn zu spielen als sich auch noch einen Sub zu suchen kommt nicht in Frage? Wäre zumindest wahrscheinlich einfacher, als einen Switcher zu finden.

    • Hey,

      es ist nicht so, dass ich es mir nicht vorstellen könnte. Aber es gibt schon Bewerberinnen und es wäre an dieser Stelle nicht fair und Xander ist in diesem Punkt sehr Loyal und würde das nicht machen, weil er es nicht richtig finden würde. Von dem her – ist dies dieser Zeit keine Option 😉

      Falls es mit den anderen nichts werden würde, dann würde ich mir mal Gedanken machen 😉

      lg

    • Ja ich finde es auch toll an welche Orte mich meine Reise führt 🙂

      Sobald ich meinen durch Karneval fehlenden Schlaf nachgeholt habe schreibe ich weiter – ich bin da nicht so eisern wie du und schaffe es nicht mich jeden Tag dran zu setzen 😉

      Ich hoffe, es geht dir und der kleinen gut 🙂

      Liebe Grüße

      • Zur Zeit kann ich ja wegen der blöden Jugendschutzsache nicht schreiben :(. Aber das ist jetzt bald geklärt, mein alter Host hat sich endlich gemeldet (der hatte nämlich die Infos dazu und hielt es nicht für nötig, mir die zeitnah weiter zu leiten…) und der Umzug zum neuen Host sollte jetzt schnell gehen.

        Uns geht’s super :). Ob ich es mit dem Zwerg schaffe, wieder jeden Tag zu bloggen, weiß ich aber nicht.

  4. Schonmal daran gedacht Bücher zu veröffentlichen :p Ihr seht ja wie gut eure Blog-Einträge ankommen 🙂 Ich hoffe doch auch noch auf eine Fortsetzung hehe…Wie ist denn ein Singeltail so ? (Zumindest klingt deine Beschreibung danach 😉 ) liebe grüße

    • Eigentlich habe ich bisher nicht daran gedacht – wobei ich es in letzter Zeit öfter zu hören bekomme und vielleicht mal daran denken sollte 😉

      Es ist einfach so, dass es viel Arbeit ist ein schönes Buch zu schreiben und irgendwie muss man es ja auch bekannt machen damit es jemand ließt und da kenne ich mich nicht besonders aus…

      Eine Singletail ist ganz schön fies. Alleine der Knall in der Luft macht einen halb panisch – wobei die Schläge mit Knall nicht so weh tun, sondern die ohne sind die fiesen. Aber ich mag den fiesen Anblick – da stellen sich alle Nackenhaare auf und mein Herz pochert wie wild 🙂

      Liebe Grüße

      • Naja einige sichere Leser hättest du 😀 Hmm..vll muss ich ein singeltail auch iwann mal testen… aber allgemein der moment in dem man erwartet das was kommt und man jede sekunde damit rechnet, aber man nicht weiß wann genau und dann ists doch irgendwie unerwartet..das ist echt was ganz besonderes 😉

        @ Lea, falls ich mich auch mal einmischen darf… es ist ja sicher nicht einfach darüber zu reden aber ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass ewig mit sich rumzuschleppen macht einen irgendwann verrückt und wer weiß vll ist er ja doch weniger vanilla als du denkst, sowas kann auch vorkommen, wenn man sich mal drauf einlässt 😉 Aber ich glaube solange man das nicht richtig geklärt hat bekommt man auch einfach selbst für sich nie die Ruhe !

        Liebe Grüße

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