Dini und das verdammte Eis

Samstagnachmittag streifen durch Shanghai und ich fühle mich immer mehr wie auf einem fremden Planeten. Wir laufen durch eine seltsame gemixte Welt aus modernen Hochhäusern, seltsamen Gerüchen und fremdem Menschen.

Mein Liebster hat sich entschlossen mich ein wenig in die fremde Kultur, mit der ich mich immer noch nicht so recht anfreunden kann, einzuführen. Wir streichen über einen großen Markt in den Randbezirken. Die Händler bieten frisch geschlachtete Tiere, seltsames Gemüse und geradezu groteske Spezialitäten. Ich staune meinen Liebsten, mit seinem wenigen chinesischen Sätzen die er beherrscht, um die Preise feilschen zu sehen und langsam füllt sich die Tüte in seiner Hand mit allerlei seltsamen.

Ich sehe ihn auf der Rückfahrt mit großen Augen an und frage mich, wieso ich nicht mit selbiger Leichtigkeit in eine vollkommen fremde Welt eintauchen kann. Plötzlich blickt er mich schweigend an. Kalt grinsend, den Kragen seines kohlenschwarzen Mantels aufgestellt, wirkt er zwischen all den kleinen Chinesen wie der Bösewicht eines Films, der sein schwächliches Opfer durch seinen diabolischen Plan rennen lässt und wie eine Figur auf dem Schachbrett unter Kontrolle hat.

Im Aufzug lächel ich verlegen, doch seine Augen die mich im Spiegel betrachten wirken noch böser und so wende ich meinen blick erschrocken ab und starre auf den Boden. Ich schlucke als wir uns der Wohnungstür nähern und suche hastig den Wohnungstürschlüssel in meiner Handtasche der einfach nicht auffindbar ist. Langsam unbemerkt hat er sich hinter mich gestellt und packt plötzlich meine Hände und hält mich einen Moment fest. Dann quetscht er meine Hand, dass ich sie ruckartig aus der Handtasche reiße und während ich meinen arme Hand tröstend puste greift er seelenruhig in meine Handtasche und zaubert den Schlüssel hervor.

Er schließt die Tür auf, blickt mich zornig an und während ich noch nach Worten zu meiner Verteidigung suche, greift seine Hand blitzartig wie eine Schlage nach meinen Haaren und zieht mich in die Wohnung. Ich jammer und quengel während ich gebückt, den Kopf auf Höhe seiner Hosentasche in der Wohnung stehe und versuche meine armen Haare aus dem schmerzenden Griff meines Herrn zu befreien. Ich höre wie er hinter mir die Wohnungstür verschließt und den Schlüssel im Schloss herumdreht. Aus den Augenwinkeln kann ich sehen, wie er den Schlüssel in seine andere Hosentasche steckt um alsbald die nun freie Hand zu nutzen um meinen Rock hochzuziehen und mich an meiner Unterwäsche zu fixieren.

Schmerzhaft zieht er an meinem Höschen und zwingt mich auf die Zehenspitzen. Langsam und unsicher bewege ich mich im Griff meines Herrn in Richtung Schlafzimmer. Plötzlich lässt er mich los, doch noch während ich vor Erleichterung seufze spüre ich seine Hand vor meinem Mund. Ich ringe gegen den Wiederstand seiner Hand an, doch kein Quäntchen Luft vermag ich in meine Lunge zu saugen. Die harte kalte Stimme meines Herrn sagt mir, dass ich erst wieder Luft bekomme, wenn ich vollkommen nackt bin. Ich kämpfe gegen die aufziehende Panik in meinem Gehirn an, ich bemühe mich meine Kleidung unter den erschwerten Bedingungen loszuwerden. Dann endlich wirft er mich mit einem Satz vor sich auf das Bett und ich keuche und atme tief und schnell.

Ich blicke meinen Herrn mit bösen Augen an, doch sein herablassendes Grinsen lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken rieseln und meine Wut weicht er furcht vor seinem gemeinen Plan. Ich liege ganz still, fast steif im Bett, recke meinen Hals und beobachte aufmerksam sein tun.

In aller Ruhe legt er Seile neben mir ins Bett. Ich schließe einen Moment die Augen und genieße den Geruch der vertrauten Seile. Dann fühle ich wie seine Hand meinen Rücken langsam nach oben streicht, sich in meine Haare windet und mich mit einem Rück nach hinten hochzieht. Mein Herr legt mir ein Seil um die Brust und bindet meine Hände auf den Rücken, damit ich mich nicht mehr wehren kann. Dann schubst er mich zurück ins Bett und ich falle ungebremst in das Bettzeug. Ich fühle wie er meine Füße zusammenbindet und dann das Seil um meine auf dem Rückenliegen Arme zieht. Ich lege bereits hilflos da, als ich fühle wie mein Herr meine Haare in drei Stränge legt und sie mit einem Seil zu einem Zopf flechtet. Ich muss unter dem Schmerz meiner Haare den Kopf in den Nacken pressen und liege vollkommen ausgeliefert da.

Ich kann meinen Kopf nicht drehen und so versuche ich zu erahnen wo sich mein Herr bloß befindet. Gemein und hinterhältig hält er sich außerhalb meines Sichtfeldes auf, dann fühle ich die ersten Stiche auf meiner Haut und wenig später ist mein Rücken mit einer warmen Wachsschicht überzogen.

Ich fühle die Hände meines Herrn zwischen meinen Beinen, zart streichelt er meine Oberschenkel, zupft hier und da etwas Wachs von meinem Rücken und verschwindet wieder hinter mir. Ich lege in meinen Seilen und fühle mich von ihnen eingehüllt als seien sie ein Teil meines Herrn. Sie fühlen sich an wie ein feuchter Kuss der langsam auf der Haut verdunstet.

Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ich fühle wie sich ein riesiger Berg Eis in meine Rücken beißt. Ich reiße die Augen auf und versuche das Eis von meinem Körper zu schütteln, doch mein Herr hält mich an meinen auf den Rücken gefesselten Händen fest, sammelt mit der anderen Hand das heruntergeschüttelte zusammen und schiebt es zwischen meine Beine. Ich jammer und flehe meine Herrn an, doch er ist kalt wie das Eis auf meinem Rücken und lachte mich nur aus.

Ich fühle meine Schwäche, langsam gebe nach, baume mich noch zwei Mal auf und gebe auf. Leise laufen einige Tränen unter dem Schmerz des Eises meine Wangen hinab. Ich presse mein Gesicht in das Laken als ich plötzlich fühle wie meine Arme und Beine frei sind. Ich dreh mich zur Seite und sehe, dass mein Herr die Seile zerschnitten hat. Ich sehe ihm einen Moment an, reibe meine Tränen aus den Augen und genieße seinen warmen Körper auf meiner eisigen Haut als er mich hart nimmt und mir langsam ganz warm wird.

4 Gedanken zu „Dini und das verdammte Eis

  1. Und genau für solche unvergessliche Momente, hat man eine Herrin oder in deinem Fall einen Herrn und ist ihnen Dankbar für jede Sekunde mit ihnen. Wie langweilig uns doch wäre, wenn es keine Dominanten Menschen geben würde die mit einem spielen. =)

  2. Hey,

    mir gefällt der Eintrag wieder ganz arg 🙂
    Nur vielleicht solltest du noch mal über die Überschrift nachdenken – die könnte leicht zu Verwechslungen führen (jedenfalls war ich im ersten Moment erschrocken 😉 )

    Liebe Grüße

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