MorgenGrauen

In zwei große Jutesäcke verschnürt warten meine Freundin und ich auf meinen Herrn, der uns nackt und im Dunkeln handlich verpackt warten lässt. Es ist eng in den Säcken, die Fasern der des Sackes kitzeln auf der nackten Haut und plötzlich höre ich einen Schrei – meine Freundin ist mit samt des Sackes auf die Seite gekippt und versucht verzweifelt wieder aufzustehen.

Hilflos muss ich ihren Bemühungen lauschen und kippe vor kichern wenig später selber zur Seite. Beide versuchen wir vom harten Boden zurück auf die Füße zukommen, doch der Sack ist zu eng und plötzlich berühren wir uns und müssen kichern nach dem wir uns vom Schrecken plötzlich jemanden zu spüren erholt haben.

Plötzlich kommen die Schritte meines Herrn näher und wir halten vor Spannung den Atem an. Das Licht brennt in unseren Augen als wir versuchen durch den Stoff einen Blick auf ihn zu erhaschen.

WAS IST HIER DEN LOS??? Fährt es uns laut brüllend an, dass uns das Blut in den Adern gefriert. Er fixiert mit beiden Füßen den Sack und seine Hand kracht ein Dutzend Mal auf meinen Hintern. Ich reibe meinen schmerzenden Po und beobachte nervös wie er mich mit in die Seite gestemmten Armen den Sack anstarrt.

Plötzlich höre ich ein lautes Schreien und muss machtlos mit ansehen wie er den anderen Sack am Knoten packt und über den Boden aus dem Raum zieht. Ich spitze die Ohren und höre grinsend wie es wenig später ein Dutzend Mal jammert als ein plötzlicher Ruck mein grinsen blanker Ohnmacht weichen lässt als ich mit samt des Sackes aus dem Zimmer geschleift werde.

Als mein Herr endlich den Sack öffnet und mich an den Haaren herauszieht, blicken meine Augen direkt auf ein großes mit Aluminiumfolie abgelebtes Stück Boden. Ich blicke ihn böse an, doch seine Hand fixiert meine Haare so unerbittlich, dass ich kraftlos seinem Willen folgen muss und wenig später auf einer von zwei sich gegenüberliegenden Styroporplatten stehe.

Mit grimmigen Augen fixiere ich ihn, während er seelenruhig den zweiten Sack öffnet und meine Freundin an ihren langen blonden Haaren heraus pflückt. Unter dem festen Griff in ihre Mähne jammernd und mit beiden Händen versuchend ihn zu lösen, muss sie sich auf die zweite Platte stellen. Ich beobachte ihre sichtliche Erleichterung als das brennen ihrer Haarwurzeln nachlässt, wir sehen uns in die Augen und sie grinst mich breit an, als sie sich eine Träne aus den Augen wischt.

Mein Herr befiehlt uns, dass wir unsere Hände zur jeweils anderen herüberstrecken, was gar nicht so leicht ist, da die Platten ein ganzes Stück auseinander stehen und als wir uns endlich an den Händen berühren, mussten wir uns soweit vorbücken, dass unsere Hintern sehr ungünstig in Position gebracht sind. Wir sehen uns nervös in die Augen und müssen beide an die angedrohte Strafe mit dem Gürtel denken, während das Klicken der Handschellen mit denen er uns zusammenkettet unsere aussichtlose Lage besiegelt.

Während wir uns gegenseitig in Position halten müssen, sehen wir machtlos mit an, wie mein Herr ein Kabel an der Alufolie und unseren Handschellen befestigt und mit eklig gemeinem Grinsen auf uns zukommt. Langsam nährt sich jeweils ein Finger seiner Hände unseren Nippeln und wenig später zwickt es uns so schrecklich als hätte uns ein Chihuahua in die Brust gebissen. Ich fluche uns ernte nur einen höhnischen Kommentar, er hätte ja irgendwie testen müssen ob es funktioniert.

Ich blicke meiner Freundin in die Augen und sehe an ihrem lustvollen Atmen, dass es ihr gefallen hat. Währen mein Herr unsere Rückseite mit einer Peitsche aufwärm, sehe ich in ihre Augen und frage mich, ob ich genauso lustvoll dreinblicke und muss grinsen.

Dann klebt mein Herr uns einen kleinen gelben PostIt auf den Rücken und beginnt die Anzahl vorzulesen während er sagt, dass er uns noch mit einigen Wäscheklammern bestrafen wird weil wir mit dem Sack umgekippt sind. Ich sehe ihn giftig an, während er meine vor das vorbeugen zur leichten Beute gewordenen Brüste mit Wäscheklammern quält.

Dann zieht er langsam und gut sichtbar den Gürtel aus seiner Hose und wir müssen die Schläge zählen und uns nach jedem einzelnen bedanken. Mein Hintern brennt als ich vor Schmerz vom Styropor steige und es uns beiden einen gehörigen Schlag versetzt. Es ist eine schrecklich gemeine Position, weil man sich nicht nur selbst, sondern auch die jeweils andere unter Strom setzt und ich bemühe mich meine Position zu halten.

Dann bekommen wir eine lange Peitsche über den geschundenen Körper und während wir uns darauf konzentrieren nicht aus unserer Position zu treten und uns beiden einen Schlag zu versetzen driften wir langsam weg und die Schläge und Schmerzen werden zu einem sanften Lied, dass unseren Verstand auf Reisen schickt.

Als mein Herr uns befreit und ins Bett bringt schlafen wir bald an seiner Seite ein.

Am Morgen versuchen wir die Striemen zu erahnen, doch auf unserer Haut ist zu unserer gleichermaßen Erleichterung und Enttäuschung wenig zusehen während wir meinen Liebsten einen Kaffee machen und ihn wenig später zum Flughafen begleiten. Ich halte ihn ganz fest und als seine Hand über meinen Hintern fährt, spüre ich, dass ich doch noch ein wenig etwas von ihm behalten habe. Wir geben uns einen Kuss und während wir dastehen und beobachten verschwindet er langsam in der Menschenmenge.

2 Gedanken zu „MorgenGrauen

  1. Das mit der Erleichterung bzw. gleichzeitigen Enttäuschung über die fehlenden Striemen kenn ich nur zu gut. Hätte fast von mir sein können 😀 Oftmals fällt es dann eine zeitlang später beim hinsetzen auf.^^

    Liebe Grüße, Kitty

    • Hey,

      das ist echt so eine Sache – zum einen weil man sich vorstellt, dass es übel aussehen muss so weh wie es getan hat – und zum anderen mag ich es irgendwo auch, wenn man es noch etwas sieht 😉

      Das mit dem Hintern kenne ich 🙂

      Liebe Grüße

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.