Männerspielzeuge

Es war ein warmer Sommertag im August 2011 als mich mein liebster abholte. Ich verstaue meinen Koffer neben dem silbigen meines Liebsten der den halben Kofferraum füllte und setzte mich auf den Beifahrersitz. Ich blickte auf die hinter einer Sonnenbrille versteckten Augen, wir lächelten uns kurz an und fuhren los.

Wie gewohnt donnerten wir über die Autobahn, als der Wagen plötzlich rechts einscherte und wir ohne ein Wort meines Liebsten abbogen. Ich sah in fragend an, doch erkannte an seinem hinter der Sonnenbrille verstecktem Gesicht, dass ich mir meine Frage auch sparen konnte. Die Straßen wurden kleiner und uns umgaben Felder und vor Zecken triefende Büsche als wir vor einer Schranke hielten. Die Schranke versperrte den staubigen Weg auf ein von einem Zaun umgebendes Gelände. Ein Schild wies darauf hin, dass es sich um eine Kiesgrube handelte und neben allerlei Hinweisen prangte ein Logo das ich schon oft gesehen hatte und das uns schon oft den Weg zu verschlossenen Orten öffnete.

Wir fuhren hinein, schlossen die Schranke hinter uns und rollten langsam über den lauten steinigen Boden. Die Reifen klirrten unter den zur Seite drängenden Steinchen, warfen Staub auf und hüllten den Weg hinter uns in einen Berg aus Dunst.

Langsam nährten wir und dem Büro und mein Liebster wartete einen Moment bevor er ausstieg damit der Staub sich setzen konnte. Er blickte mich an, ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht und als der die Tür öffnete sagte mit gemeinem Grinsen „hier hört dich niemand schreien“. Batsch fiel die Wagentür hinter ihm ins Schloss und ich sah mich erschrocken um. Doch soweit ich auch blickte, konnte ich nichts als Kies und Sandberge erkennen.

Ich beobachtete wie mein Herr seinen Koffer nahm und die dreckigen Stufen des kleinen Gebäudes erklimmt an dem ein großes gelbes Schild mit der Aufschrift „BÜRO“ hängt. Ich überlege noch ob ich aussteigen soll, als mein Herr die Türe wieder öffnet. Den grauen Anzug hat er gegen eine alte Jeans und weißes Unterhemd getauscht als er bedrohlich schnell auf meine Tür zukommt, sie aufreißt und mich herauszieht. Ich schreie vor Schreck, als er mich über seine Schulter legt und mit dem Kopf an seinem Rücken über den hellen staubigen Boden trägt.

Er lacht, klopft mir auf den Hintern und sagt mit höhnischem Ton, ich sagte dir doch, hier hört dich niemand schreien. Ich zapple und hämmere gegen seinen Rücken, doch er lacht mich nur aus während er seinen Weg fortsetzt.

Dann plötzlich bleiben wir stehen, ich sehe mich erschrocken um, recke meinen Hals und kenne vor meinem Herrn die Rückseite einen riesigen LKw. Er lässt mich zurück auf meine Füße und wir sehen uns einen Moment an. Dann greift er nach alten rostigen Kette und droht wenn ich weglaufen würde, würde er mich einfangen und mit ihr fesseln.

Ich blicke die dicke, ölige Kette an und beschließe lieber zu warten während mein Herr eine Leiter, die an der Seite am LKW befestigt ist, nimmt und vor meinen Füßen gegen die Ladefläche stemmt.  Rein da, fährt es mich an und mit leichtem Nachdruck seiner Hand kletter ich die Leiter hinauf und krabbel in die riesige Wanne aus Stahl. Mein Herr wirft vier Seile hinauf und setzt sich dann auf die große Klappe der Wanne neben er Leiter.

Während die Sonne langsam untergeht strahlt das Metall der riesigen Kieswanne angenehm warm zu mir hinauf und ich sehe meinen Herrn schüchtern an, der immer noch wortlos den einzigen Weg hinab versperrt.

Vollkommen emotionslos fährt es mich an „zieh dich aus“. Ich blicke meinen Herrn an, der aufsteht und mit Nachdruck seinen Befehl wiederholt. „Schneller“ pfeift es mich an, so dass ich vor Hektik fast stolpere.

Dann muss ich zu ihm kommen, vorsichtig nähre ich mich ihm und er legt sorgsam ein Seil um meine linke Hand, dann um meine Rechte und während ich ihm dabei zusehe wie der langsam und sehr sorgsam das Seil um meinen Arm legt steht er auf, zeigt auf die Mitte der riesigen Wanne und sagt legt dich da hin. Auf den Rücken, Füße zu mir und spreiz alle vier von dir.

Ich recke meinen Hals als er zu meinen Armen geht und das Seil meines rechten Arms an einer großen Öse befestigt. Dann meinen Linken und während er ruhig Seile an meinen Füßen befestigt und sie an weiteren Ösen befestigt, so dass ich vollkommen hilflos mit allen vieren gespreizt daliege und mich überhaupt nicht mehr wehren kann fühle ich die Sandkörner unter meinem Körper und die Wärme des Metalls langsam in meinen Körper aufsteigen.

Es ist dunkel geworden und ich sehe meinen Herrn nur noch schemenhaft als er die Leiter hinunter klettert und mich alleine unter den Sternen in der riesigen Eisenwanne des LKW zurücklässt.

 

13 Gedanken zu „Männerspielzeuge

    • Hey,

      wir wollen in näherer Zukunft mal ein paar Tips geben wie man an „nette“ Locations kommt ohne dafür ein Vermögen zu bezahlen…

      Wir überlegen nur wie viel wir preisgeben wollen – denn manchen wird nicht mehr funktionieren wenn es zu viele machen…

      lg

  1. Kopfkino pur ;-), man und jetzt muss ich noch so „lange“ warten bis es weiter geht. *g*
    Jaja, die quängelnden Leser sind echt schlimm 😉

    Wie lange brauchst du eigentlich immer so, bis du einen Blogeintrag fertig geschrieben hast?

    LG, Kitty 🙂

    • Hey,

      naja das Schreiben geht eigentlich von der Länge – es ist halt manchmal etwas emotional und ich überlege vor allem lange was ich schreibe und was nicht – auch wegen den J-Schutz… Wir wollen nach Möglichkeit unter dem Radar segeln 😉

      Aber eigentlich liegt es dadran, dass ich im Augenblick meistens über 12 Stunden arbeite und das 6 Tage die Woche – die Zeitverschiebung macht es verdammt schwer mit allen Kunden in Kontakt zu bleiben und dann hab ich einfach nicht so viel Lust noch am Blog schreiben…

      Ich bin froh, dass ich das „nur“ ein paar Jahre machen muss 😉

      Liebe Grüße

      • Ups gestern Anonym, war ein versehen 😉
        Nein sollst doch kein schlechtes Gewissen bekommen – soll nur zur Motivation sein 😀

        lg Ela

      • hehe – ich freu mich immer über Kommentare – das Motiviert echt, dass man merkt, dass es Menschen gibt die genau so denken 🙂

        Liebe Grüße

  2. Pingback: Anschnallpflicht | bdsm for life :: BDSM Blog

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