Fish ’n‘ Chips

fishnchipsFast drei Monate sind seit unserer letzen Berührung vergangen und wir mussten wieder mit der Entfernung leben lernen, die unsere Leben trennt. Uns in die Arbeit stürzen und jeden Tag sehnsüchtig darüber nachdenken, was wir alles vermissen und die Tage bis zu unserem gemeinsamen Urlaub zählen.

Da die Kanaren aus vollkommen unerfindlichen Gründen nicht aus Shanghai angeflogen werden, hielten wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit im Zoll endlich in London in den Armen. Schnell machten wir uns auf den Weg ins Hotel und während ich duschte, wollte mein Liebster alles nötige für die Nacht aus unseren Koffern fischen.

Ich ließ mir das warme Wasser über den Kopf plätschern und dachte darüber nach, was wir wohl unternehmen würden, als plötzlich jemand die Tür zur Dusche aufriss und ich erschrocken in die Augen meines Liebsten blickte. Sekunden später wusste ich, dass er beschlossen hatte, dass die kleine Hoteldusche auch für uns beide reichte. Wir blicken uns einen Moment tief in die Augen, während das warme Wasser über unseren Gesichter lief und küssten uns bis wir das Wasser fast vergaßen und nach Luft rangen, als es in unsere Lungen lief.

Nach dem sich zeigte, dass die Dusche doch nicht so für zwei geeignet war, beschloss mein Herr mich mit dem festen Griff seiner Hände in die untere Hälfte der Dusche zu verbannen, was es ihm erlaubte sehr entspannt zu duschen. Dann bekam ich die Dusche wieder für mich alleine und dachte während ich mich abtrocknete darüber nach, was ich mir wohl alles anhören müsste, dass ich vor ihm mit dem Duschen begonnen und nach ihm fertig war.

Offenbar hatte das entspannende Duschen meinen Liebsten gnädig gestimmt, denn zu meiner Erleichterung waren die Sachen die ich den Abend tragen würde durchaus dem englischen Wetter angepasst. Wir verbrachten noch eine Weile im Zimmer und unterhielten uns über die letzten Wochen, bevor wir uns auf in die Stadt machten.

Wir aßen, was jeder in London einmal gegessen haben muss. Fish n‘ chips und nach den viele geschmacklich üblen Wochen in China, stopfte ich mich nur so mit frittiertem ungesunden voll, dass es fast aus mir herausplatze als mein Herr wenig später verkündete, er hätte jedes Teil gezählt und ich würde für jedes einzelne bestraft werden. Auf dem Weg zurück zum Hotel dachte ich darüber nach, wie viele Pommes-Frites ich wohl verputzt haben könnte und es pochte in meinem Kopf, ob er wirklich mitgezählt hatte, oder es nur behauptete.

Als wir in der Lobby des Hotels angekommen waren und vor dem Aufzug warteten, wurde ich langsam nervös, denn nach dem, was ich in meinem Kopf überschlagen hatte, würde mich eine ganz schöne Strafe erwarten. Während ich noch darüber nachdachte, ging vor uns die Aufzugstüre auf und ich trat schweigend in die kleine Kammer die mich meiner unausweichlichen Strafe immer näher bringen würde. Langsam schlichen wir über den dunklen Flur und standen bald vor der letzen Tür die mich von meiner Strafe trennte.

Langsam steckte mein Herr die Zimmerkarte in die Tür und zog sie mit Bedacht wieder hinaus. Die Tür klackte und mein Atem wurde tiefer, als mein Herr mich mit einer Geste seiner Hand aufforderte die schwere Tür auszudrücken. Ich Atmete tief ein, ging langsam in das Zimmer und wartete auf Anweisungen meines Herrn.

Langsam und vollkommen ruhig zog er seinen Mantel aus und betrachtet mich dabei, was mich noch nervöser machte. Unsicher blickte ich in seine Augen und erblickte in seinem Gesicht ein leichtes Grinsen. Schweigend senkte ich meine Augen langsam und mein Blick schweifte dabei über seine Schultern, fiel einen Moment auf deine Arme, auf seine Hände die dabei waren sein Hemd aufzukrempeln und stoppte bei seinen schwarzen Schuhen.

Seine kräftige Stimme krachte brachial in meine Gedanken und forderte mich auf aufrecht zu stehen. Ich stellte mich so gerade wie ich nur konnte und meine Augen folgten gebannt meinem Herrn, der es sich auf dem Sofa bequem machte. Er legte das eine Bein lässig über das andere und lehnte sich zurück, während er mich aufforderte, mich auszuziehen. Ich tat, was mir befohlen war und als ich so vollkommen schutzlos vor ihm stand, fühlte ich mich noch viel kleiner als zuvor und konnte ihm kaum mehr in die Augen blicken.

Dann musste ich die Bettdecke zusammenlegen, so dass sie meinen Hintern in eine ungünstig exponierte Lage brachte, als ich mich wenig später auf das Bett legen musste, so dass die zusammengerollte Decke genau unter meinem Hintern war.

Ich hörte, wie mein Herr langsam seinen Gürtel aus der Hose zog und in der Mitte zusammenlegte. Mein Atem beschleunigte sich bei dem Geräusch spürbar und ich krallte mich in das Bettlaken als mich der erste Schlag traf. Mein Hintern schmerze und ich presste meine Stirn gegen das Laken als ich mich fragte wie viele solche Schläge mich wohl erwarteten. Mein Hintern brannte nach jedem Schlag schlimmer und ich schluchzte, während ich nach jedem Schlag ungeduldiger auf den nächsten wartete. Mein Verstand sagte nach jedem Schlag, dass mein Hintern schrecklich rot sein musste, doch meine dunkle Seite sehnte sich nach dem nächsten Hieb und so atmete ich immer tiefer und driftete immer weiter weg. Ich spürte die Hand meines Herrn sanft über meinen Hinter streichen, ich fühle einen stechenden Schmerz und wenig später die wohltuende Kälte eines Eiswürfels. Ich genoss wie mein Herr sich um mich kümmerte und konnte es doch kaum erwarten von ihm vernascht zu werden.

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