Die Zwei und das Krümmelmonster

Nachdem der Vormittag unseres ersten Urlaubstages damit geendet hat, dass sowohl meine Freundin Natalia als auch ich, in einer peinlichen und auf Dauer sehr anstrengenden Position ausharren mussten, waren wir froh, dass wir gemeinsam mit meinem Herrn das Mittagessen machen durften.

Mein Liebster hatte bereits den steinernen Grill, eben der Hütte, die für die nächsten Tage unser Zuhause sein sollte entzündet und so lag es an Natalia und mir für einen leckeren Salat zu sorgen und ein paar Kartoffeln zu putzen und in Alufolie zu verpacken. Leider stellte sich bald heraus, dass wir äußerst schlecht darin waren uns zu benehmen und irgendwie kamen wir auf die Idee neben den Kartoffeln auch ein paar Schokokekse in Alufolie zu verpacken und mit in die Glut zu werfen.

Während mein Liebster noch ein bisschen Holz für den Abend gehackt hat, haben wir den Grill im Auge behalten und als alles fertig war dafür gesorgt, dass die Schokokekse auch dort hingekommen sind wo wir sie haben wollen. Wir beobachteten wie mein Liebster voller Vorfreude in das Steak schnitt und sich dann daran machte seine „Kartoffeln“ auszupacken. In einem unangenehmen Braunton flossen die Reste der Schokolade über seinen Teller und klebten bald zwischen Stakt und Salat und wir wurden beim tiefen Durchatmen meines Herrn etwas nervös.

Grimmig sah er uns an, während er versuchte, die Schokolade von seinem Messer zu entfernen und dabei etwas unverständliches vor sich hin murmelte. Bei jedem Bissen, an dem etwas der von der Hitze in Mitleidenschaft gezogenen Schokolade klebte, sah er uns gemein und böse an und uns wurde ganz mulmig, während wir weiter aßen.

Nach dem Essen mussten wir alles abräumen und abwaschen, wobei die blöde Schokolade ziemlich am Teller klebte und ein winziger Fleck zurück blieb, was den Augen meines Herrn nicht verborgen blieb. Grimmig hielt er Natalia den Teller unter die Nase und befahl ihr, sich über den Tisch zu beugen, während ich weiter abtrocknen musste und beobachte wie er langsam seinen Gürtel aus der Hose zog und bekam Gänsehaut als ich ihn einen Moment später über Natalias Hintern knallen hörte.

Natalia seufzte unter dem kräftigen Schlag, klammerte sich mit den Händen an die Tischkante und ich blickte meinen Herrn mit großen Augen an, der meinen Blick kalt erwiderte und sagte, dass ich mich besser beeilen sollte, da Natalia so lange bestraft würde, bis ich fertig war. Ich beeilte mich so sehr es ging und stockte immer wieder einen Moment, wenn ich wieder das laute Hallen des Gürtels hörte. Beinahe rutschte mir ein Teller aus den Händen, was meinen Puls noch weiter in die Höhe trieb und so war ich beinahe außer Atem als ich mit dem Abtrocknen fertig war.

Mein Herr streifte mich kurz mit seinen Augen und nahm dann das Geschirr in Augenschein wobei er eine noch nasse Stelle entdeckte, woraufhin ich mich neben Natalia über den Tisch beugen müsste. Ich fühle wie der Gürtel kurz über meinen Hintern streifte um Maß zu nehmen und sich Sekunden später mit voller Wucht in meinen Hintern beißt. Ich muss unter dem durch meinen Körper schnellenden Schmerz tief einatmen und balle meine Hände zu Fäusten, während mich bereits der zweite Hieb erwischt. Mit jedem Schlag zerreißt es mich innerlich mehr zwischen dem Wunsch wegzurennen und dem Verlangen nach mehr und so bleib ich liegen, kralle mich mit aller Kraft an die Kante des Tischs um zu bleiben wo ich bin und als mein Herr seinen Gürtel zurück in seine Hose geschoben hat und uns grob an den Haaren hoch zieht, gebe ich ihm bereitwillig einen Kuss.

Dann werden uns beiden Handschellen angelegt, was mein Herr mit den Worten kommentiert, dass man uns beide besser im Auge behalten müsse und wir so nicht so viele Dummheiten anstellen könnten. Dann lässt er sich ins große braune Ledersofa fallen und fragt uns mit böse aufblitzendem Grinsen ob wir uns nicht zu ihm setzen wollen, was wir beide beim Gedanken an unseren schmerzenden Po ablehnen, worauf hin wir dazu verdonnert werden als Ersatz für die zerstörten Schokokekse einen Kuchen zu backen.

Mit den gefesselten Händen fällt es uns schwer einen ordentlichen Kuchen zu backen und nach kurzer Zeit fällt das erste Ei mit Schale in den Teig, was meinen Herrn aufschnellen lässt. Fies packt er mich an den Haaren und drückt mein Gesicht ganz nah an den Teig, während er über die Eierschale schimpft und auf meinen sowieso schon schmerzenden Hintern schlägt.

Da sich trotz intensiver Suche kein Mixer finden lässt, müssen wir danach auch noch den Teig mit einem Schneebesen rühren, was auf Grund unserer eigenschränken Bewegungsfreiheit immer wieder dazu führt, dass die Schüssel laut über die Arbeitsplatte rutscht, was sich schnell als äußerst schmerzhafte Leichtsinnigkeit entpuppt. So muss Natalia mit beiden Händen die Schüssel umklammern und ich mit Konzentration rühren und doch bekommen wir bei jedem scheppern wieder einen fiesen Klaps auf den Po.

Endlich sind wir fertig und der Kuchen steht im Backofen, so dass wir uns schon entspannen, als mein Herr sich mit fiesem Grinsen auch noch Sahne zum Kuchen wünscht. Entsetzt sehe ich Natalia in die Augen, während mein Herr schon eine Schüssel mit ganz schrecklich viel Sahne füllt und uns vor die Nase setzt. Während Natalia beginnt mit dem Schneebesen in der Schüssel zu rühren und ich sie mit beiden Händen umklammere, krempelt sich mein Herr schon mal vorsorglich die Ärmel hoch, damit er es leichter hat, als wenig später wegen des Krachs das erste Mal seine Hand mit Wucht auf meinem Hintern klatscht und wegen meines Jammers gleich ein zweites Mal zum Angriff ausholt.

Sichtlich erleichtert blicke ich in Natalias glitzernde Augen als die Sahne endlich steift wird.

Es fällt uns schwer den Kuchen zu genießen, weil unsere Hintern auf den harten Holzstühlen einfach nicht sitzenbleiben wollen, was meinen Herrn zu der grausamen Androhung veranlasst uns auf den Stühlen festzubinden. So essen wir den Kuchen in kleinen Kümmeln und tun uns ganz schrecklich leid, während das blöde Kümmelmonster in allerseelenruhe ein Stück Kuchen nach dem anderen verputzt.

Nach dem wir uns den ganzen restlichen Nachmittag benommen haben und auch das Abendessen ohne Überraschungen für meinen Herrn verlaufen ist, obwohl uns die Chilis einige Male gereizt haben, wurden wir endlich von unseren Handschellen befreit und konnten noch ein wenig darüber nachdenken, wie wir am besten zu dritt in drei Zimmern mit je zwei Betten schlafen könnten.

Am Abend macht mein Liebster Feuer im Ofen und Natalia und ich schnappen uns eine Wolldecke und kuscheln uns links und rechts an seine Seite auf das große Ledersofa, wobei wir peinlich darauf achten, dass wir seitlich auf dem Oberschenkel saßen, beobachten das knisternde Feuer und ab uns zu geben wir uns einen Kuss und blicken uns lange in die Augen während wir fatalerweise darauf vertrauten, dass mein Herr das Bettenproblem für alle bequem lösen würde.

11 Gedanken zu „Die Zwei und das Krümmelmonster

  1. Hey,
    wunderschöner Beitrag mal wieder.
    Ihr zwei seid echt ein klasse Team 🙂 habt wirklich gemeine Ideen 😛
    Das war wohl ein sehr intensiver und vorallem spaßiger Urlaub, oder?

    Viele liebe Grüße
    Sarah

  2. Es hört sich nach viel Spaß an. 😉
    Ich fand kümmelmonster süß. Bin ja mal gespannt wie ihr das mit den Betten macht.
    Ich glaub meine Mail ist mal wieder in deinem Spamordner gelandet. 😉

  3. Super Kopfkino 😉

    Sag mal, veröffentlicht ihr eure Blogeinträge noch woanders(abgesehen von gentledom)? Falls nicht ist mir da nämlich eine Webseite aufgefallen auf der einige Artikel von euch sind ohne Namen….
    Wenn das doch so beabsichtigt ist, dann schonmal sorry 😉

    LG Kitty

    • Hi Kitty,

      vielen Dank für den Hinweis! Ich habe schon versucht dich per Email zu kontaktieren, weil ich gerne wüsste wo unsere Einträge noch zu finden sind. Wir wüssen da nichts von 😦

      Ich wünsch dir einen guten Start in die Woche und wenn du es schaffst, würd ich mich freuen wenn du mir die Adresse geben könntest 🙂

      Liebe Grüße

      • Aber klar, du hast eine Mail. 😉 Sorry, ich schau nur nicht ganz so oft ins Postfach.

        Lieber Gruß

  4. Wie immer sehr schöner Beitrag. Bin schon wieder gespannt wie es weiter geht.
    Wünsche euch eine schöne Woche und bis bald.

    Liebe Grüße

    Bernadette

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