Über diesen Blog…

Hervorgehoben

Folgen Sie unserem BDSM Blog auf die schmerzhafte Seite des Lebens. Begleiten Sie uns in die verschlossene und geheimnisvolle Welt des BDSM und Sadomasochismus. Werfen Sie einen Blick auf den unstillbaren Durst nach Schmerz, Unterwerfung, Dominanz und sexueller Erfüllung.

Wir sind Nadine und Xander und wir möchten Ihnen in diesem Blog über unsere Erfahrungen aus einer für die meisten Menschen unbekannten Welt berichten.

Lernen Sie die erregende Seite des Rohstocks verstehen und begreifen, dass wir weder verrückt, noch böse oder gefährlich sind, sondern einfach unsere Art zu leben genießen.

In diesem Blog dreht sich alles um BDSM, um Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism.

Alles was Sie in unserem Blog lesen, hat sich so – einvernehmlich zwischen den beteiligten –  zugetragen, wobei Namen und Orte frei erfunden sind um unsere Privatsphäre zu schützen.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Anregung beim Lesen.

Der fiese BMW

Am vierten Tag unseres Urlaubs wollen wir die Insel wechseln und Lanzarote hinter uns lassen. Ich packe brav meinen Koffer und wenig später stopft ihn mein Liebster in den winzigen Kofferraum unseres quietschgrünen Fortbewegungsmittels. Zu Mittag essen wir Nudeln vollgestopft mit Hackfleisch (der Googleübersetzer ist optimal für Speisekarten) und lassen unser grünes etwas zurück, da man es aus irgendeinem dummen Grund nicht mit auf andere Inseln nehmen darf.

Auch wenn ich Schiffe eigentlich mag, ist mir die Fähre etwas unheimlich und ich beobachte durch meine Sonnenbrille mit innerlich offenem Mund wie entspannt mein Liebster in der Sonne liegt. Erst als wir unser Ziel in der Ferne sehen, entspanne ich mich auch. Wir genießen die Fahrt und ich versuche Xander Informationen für seinen Freund zu entlocken, der uns am Hafen abholen soll, doch seine Antworten werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Unsere Koffer knattern über den Beton und die Sonne brennt als wir uns auf die Suche nach unserer Mitfahrgelegenheit machen. Wenig später sehe ich mit leichter Schockstarre, wie mein Liebster zielstrebig auf das vermutlich älteste und mit Abstand dreckigste Auto weit und breit zugeht. Die beiden Männer fallen sich in die Arme und ich werde Mark vorgestellt, der etwa zwei Meter groß und ein Meter breit ist und mir mit breitem Grinsen seine Pfannengroße Hand entgegenstreckt. Ich setze mein freundlichstes grinsen auf und greife nach seiner Hand und werde umgehend für meinen festen Händedruck gelobt, während er meinen Koffer in den leicht nach Benzin riechenden Kofferraum wirft.

Zu meiner großen Erleichterung gibt es auf den erstaunlicherweise sehr bequemen braunen Ledersitzen auf der Rückbank einen Gurt, den ich umgehend anlege und es sekundenspäter wieder bereue, als mich Mark davor warnen will, dass sich die Schnalle nicht ohne weiteres wieder öffnen lässt. Mein Liebster sieht mich einen Moment an und fängt an leise zu lachen, während ich ihn böse anblicke. Mark startet den Weiterlesen

Beach Volleyball

eisBereits Stunden hatte ich mich, unterbrochen von ein paar kleinen halb freiwilligen Ausflügen ins Meer, am Strand in der Sonne gelangweilt, als wir ein paar einheimische beim Volleyball beobachteten. Sie waren gar nicht so schlecht und es gab nach unserer Einschätzung eindeutig noch etwas Platz auf dem Spielfeld, so dass wir uns entschieden, uns dazu zu mogeln.

Nach anfänglicher Skepsis, waren wir bald fester Bestandteil zweier unterschiedlicher Teams die sich voll einbrachten – denn was die anderen nicht wussten, wir hatten da unsere eigenen kleinen zusatzregeln und wollten daher beide unbedingt gegen den anderen gewinnen. Denn jeder Fehler von mir bedeutet einen Eiswürfel und jeder meines Liebsten bedeutet einer weniger. So waren wir beide recht motiviert, auch wenn ich mich trotz der wärme nach einigen Stunden Spiel beim Gedanken an die ganzen Eiswürfel die ich erspielt hatte innerlich vor Kälte schüttelte.

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel und während ich überlegte, was ich am Abend anziehen könnte, erkundete mein Liebster die Standorte der Weiterlesen

Gleichgesinnte Treffen und in Kontakt kommen

Zu Beginn einer kleinen Serie über Plattformen auf denen ihr nette Leute kennenlernen könnt, die nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, wollen wir euch heute die Community von Gentledom.de vorstellen.

Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet haben, gibt es Gentledom.de bereits seit geraumer Zeit. Im letzen Herbst wurde das Konzept jedoch überarbeitet und am 22.10.2013 eine wesentlich erweiterte Plattform in den Betabetrieb genommen, die seit dem 01.03.2014 im Regelbetrieb läuft.

Seit der Neugestaltung hat sich das Angebot auf Gentledom.de deutlich erweitert und umfasst neben dem bekannten Forum, den Blogs und Artikeln einen Kontaktanzeigenteil, eine Community mit Profilen, ein Nachrichtensystem und einen Chat.

Wir haben einen guten Freund, der über dieses Portal eine bezaubernde Spielgefährtin gefunden hat, wollen jedoch in einigen Wochen eine eigene Artikelserie über Partnerbörsen starten und über unsere eigenen Erfahrungswerte mit verschiedenen Partnerbörsen berichten, so dass wir an dieser Stelle erst einmal allgemein die tollen Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen loben wollen.

Wir kennen den Betreiber der Seite schon eine Weile und freuen uns, dass wir an dieser Stelle ein Interview mit ihm veröffentlichen können, aus dem ihr vielleicht das eine oder a Weiterlesen

Lava und Meer

Früh am Morgen landen wir zusammen mit unzähligen Rentnern auf den Kanarischen Inseln. Ungeduldig warte ich an der Seite meines Liebsten auf unsere Koffer und freue mich, als wir endlich unser putziges kleines grünliches Cabrio zwischen den langweiligen Leihwagen entdecken.

Nach dem wir uns eine Weile mit dem Navigationsgerät gestritten haben, lassen wir uns überzeugen, dass wir den Weg doch auf Spanisch hören wollen und machen uns auf zur Ferienanlage. Mein Liebster kneift die Augen zusammen und ich setzte grinsend die Sonnenbrille auf, während ich ihn dabei beobachte, wie er mit sich selbst kämpft, nicht zu schnell zu fahren.

Ich lasse mich auf das weiche Bett fallen und beobachte wie mein Liebster seinen Koffer auspackt und im Anschluss einen Moment seine Augen über meinen streifen lässt. Zu meiner Überraschung werde ich dann aber nicht ermahnt meinen Koffer auszupacken oder wenigstens ordentlich hinzustellen, sondern mein Liebster schlägt vor, dass wir etwas essen gehen.

Nach dem Essen, halten wir an einem Supermarkt und decken uns mit Wasser und ein paar Nahrungsmitteln ein. Ich freue mich auf den Strand, als wir uns endlich wieder auf den Weg machen und ich bevor wir uns auf den Weg ins Restaurant schon mein Badezeug unterziehen sollte. Doch den Weg, den wir nehmen, lässt mich so gar nicht an Strand denken und ich blicke mit gemischten Gefühlen hinaus auf die Kakteen die zwischen zerfallenen Mauern stehen. Der Weg führt uns durch ein Meer aus schwarzer, scharfkantiger Lava, dass sich auf beiden Seiten der Straße bis zum Horizont zu türmen scheint. Als wir plötzlich immer langsamer werden und meine Augen verzweifelt auf der Suche nach irgendeinem Ziel sind, dass sich von der schwarzen Lava abhebt, fühle ich mich weniger wie auf dem Weg zum Strand, als vielmehr auf dem Weg in die fiese spitzkantige Steinwüste.

Plötzlich erscheinen zwei kleine Parkplätze am Straßenrand und zu meinem Entsetzen steht das kleine grünliche Cabrio bald fein säuberlich auf einem der beiden. Mein Herr grinst mich so kalt an, dass ich für einen Moment die Wärme vergesse, die von der Lava reflektiert wird. Ich muss aussteigen und wir machen laufen einen kleinen Weg entlang, der mitten hinein in das riesige Lavafeld führt. Unwillig laufe ich meinem Herrn nach, der sich schnell durch die schreckliche Hitze der Mittagssonne bewegt über einen schmalen Pfad zwischen der zerklüfteten, sich scharfkantig meterhoch auftürmenden erstarrten Lava. Nach einer gefühlten Ewigkeit von 20 Minuten fange ich an zu quengeln und mag nicht weiter laufen, doch mein Herr ignoriert mich, so dass ich beschließe damit zu drohen einfach stehen zu bleiben. Doch mein Herr lacht nur und geht ohne sich auch nur umzudrehen weiter, was mich langsam innerlich so zum kochen bringt, dass ich ihm wütend anschreie. Doch meine Wut verfliegt binnen sekundenbruchteilen als er sich plötzlich umdreht und mir böse in die Augen blickt. Ich lächele verlegen als er langsam und Weiterlesen

Verspielt, verliebt, verlobt…

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich vor vielen Jahren im beißenden kalten Wind auf einen unbekannten gewartet habe. Ich wusste nicht viel mehr über hin, als seinen Vornamen, sein alter und ein paar seiner auf mich sehr anziehend wirkenden Fantasien.

Seit vielen Jahren träumte ich von genau so einen Mann und doch war ich nun kurz davor wegzurennen. Dann blickte ich in die Augen meines zukünftigen Herrn, meine Augen waren wie gefesselt und meine Zweifel das richtige zu tun verpufften bei seinen Worten, seinem Auftreten, seiner vollkommenen Ruhe und Selbstsicherheit, die in mir unweigerlich ein Gefühl der Geborgenheit erzeugte.

Ich wurde sein williges Spielzeug. Ich genoss jede Sekunde seiner Aufmerksamkeit, lief vorsichtig durch sein Reich und tauchte langsam immer tiefer in eine mir neue und doch so seltsam vertraute Welt ein. Ich verlor mich im Rausch dies Spiels, kostete jeden Tropfen der so lange verbotenen Frucht, von der ich immer befürchtete, sie würde mich zerstören. Doch mein Herr hielt sein Wort und zwang mich zurück in die Wirklichkeit wenn ich den Bodenkontakt verlor.

Er nahm mich an die Hand und zeigte mir, wie man die Zähne fletscht, wie man sich leise anschleicht und mit aller Wucht zubeißt, wie man seinen Gegner besiegt bevor er überhaupt begriffen hat, was geschieht. Langsam wuchs in mir ein taffes Mädchen heran, dass sich ihren Platz an der Seite ihres Liebsten verdiente.

Er schmiss mich ins Wasser und sah zu wie ich mit den Haifischen schlug. Eines Tages hielt ich das erste Mal die Schlüssel zur Wohnung meines Liebsten in Händen. Langsam Weiterlesen

Fish ‘n’ Chips

fishnchipsFast drei Monate sind seit unserer letzen Berührung vergangen und wir mussten wieder mit der Entfernung leben lernen, die unsere Leben trennt. Uns in die Arbeit stürzen und jeden Tag sehnsüchtig darüber nachdenken, was wir alles vermissen und die Tage bis zu unserem gemeinsamen Urlaub zählen.

Da die Kanaren aus vollkommen unerfindlichen Gründen nicht aus Shanghai angeflogen werden, hielten wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit im Zoll endlich in London in den Armen. Schnell machten wir uns auf den Weg ins Hotel und während ich duschte, wollte mein Liebster alles nötige für die Nacht aus unseren Koffern fischen.

Ich ließ mir das warme Wasser über den Kopf plätschern und dachte darüber nach, was wir wohl unternehmen würden, als plötzlich jemand die Tür zur Dusche aufriss und ich erschrocken in die Augen meines Liebsten blickte. Sekunden später wusste ich, dass er beschlossen hatte, dass die kleine Hoteldusche auch für uns beide reichte. Wir blicken uns einen Moment tief in die Augen, während das warme Wasser über unseren Gesichter lief und küssten uns bis wir das Wasser fast vergaßen und nach Luft rangen, als es in unsere Lungen lief.

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In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr zweifelsfrei bemerkt habt, gab es schon eine ganz Weile keine neuen Einträge mehr in unserem Blog.

In den letzten Wochen war meine Mutter ziemlich krank und hat eine ganze Weile im Krankenhaus verbracht. In dieser Zeit haben wir, weil es mir entsprechend nicht so gut ging und ich auf Grund er großen Entfernung ziemlich mit mir und meiner Entscheidung so weit weg zu ziehen zu kämpfen hatte, keine neuen Einträge verfasst.

Inzwischen geht es ihr wieder wesentlich besser und ich werde mich bald wieder dem schreiben zuwenden.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Liebe Grüße

Nadine