Über diesen Blog…

Hervorgehoben

Folgen Sie unserem BDSM Blog auf die schmerzhafte Seite des Lebens. Begleiten Sie uns in die verschlossene und geheimnisvolle Welt des BDSM und Sadomasochismus. Werfen Sie einen Blick auf den unstillbaren Durst nach Schmerz, Unterwerfung, Dominanz und sexueller Erfüllung.

Wir sind Nadine und Xander und wir möchten Ihnen in diesem Blog über unsere Erfahrungen aus einer für die meisten Menschen unbekannten Welt berichten.

Lernen Sie die erregende Seite des Rohstocks verstehen und begreifen, dass wir weder verrückt, noch böse oder gefährlich sind, sondern einfach unsere Art zu leben genießen.

In diesem Blog dreht sich alles um BDSM, um Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism.

Alles was Sie in unserem Blog lesen, hat sich so – einvernehmlich zwischen den beteiligten –  zugetragen, wobei Namen und Orte frei erfunden sind um unsere Privatsphäre zu schützen.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Anregung beim Lesen.

Parallelwelten

steampWir stehen in mitten einer Tiefgarage als mein Herr mich in Ketten legt. Mir mulmigem Gefühl, dass mich jemand so sehen könnte laufe ich hinter meinem Herr in einen Aufzug und erstarre beinahe als sich die Aufzugstüre öffnet und ich einem älteren Mann in Buttleruniform in die Augen blicke. Ohne jede Regung bittet er um unsere Koffer und sagt, dass die anderen schon dar seinen.

Ich achte bei jedem Schritt darauf, dass meine Fußkette nicht über den Boden schleift und als meine Ohren die Stimmen unzähliger, lachender und sich unterhaltender Menschen hinter der Türe hören beginnt mein Herz zu rasen. Mit Entsetzen sehe ich wie die Hände meines Herrn nach der großen zweiflügeligen dunklen Holztür greifen. Ich blicke in flehend an, ich schüttel heftig den Kopf ich zische ihn böse an, doch mit einem ignoranten grinsen wirft der die Türe weit auf.

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Vor dem Sonnenuntergang

shasonneGrauenvoll schlägt sich das Wissen, nur noch eine Nacht vor seiner Heimreise mit meinem Liebsten verbringen zu können in meinen Kopf. Ich nehme mir vor jede Sekunde auszunutzen und doch kriechen die Gedanken wieder alleine zu sein in meinem Verstand umher.

Wir ziehen durch eine der seltsamsten Städte der Welt und langsam neigt sich der Tag dem Ende als wir im 65ten Stockwerk des Le Royal Meridien einen Cocktail trinken und den Rundumblick über die atemberaubend riesige Stadt genießen. Mein Liebster schweigt und so tue ich es ihm gleich und beobachte die untergehende Sonne als ich plötzlich bemerke wie jemand mein Dekolleté mit kleinen Eiswürfeln bewirft. Ich wende meinen Blick meinem Liebsten zu, der mich mit großen Unschuldsaugen anblickt.

Ich kneife die Augenzusammen und beobachte in mitten der vollen Hotelbar wie mein Liebster eine ganze Hand voll zerstoßenes Eis aus seinem Glas nimmt und seinen Blick einen Moment darauf schweifen lässt. Dann blickt er mir urplötzlich tief in die Augen und während ich noch meine Abneigung gegen seinen Plan formuliere muss ich mit ansehen Weiterlesen

Expedition ins Reich der Geschmacksnerven

Es ist später Nachmittag als ich von der Arbeit komme. Mein Liebster ist noch in der Stadt und so nutze ich die Zeit und gehe duschen. Während mir das warme Wasser über den Nacken plätschert höre ich wie mein Liebster nach Hause kommt, so dass ich mich beeile und wenig später mit feuchten Haaren und großem Handtuch im Wohnzimmer stehe.

Mich erwartet eines dieser Lächeln die ich nicht so recht einschätzen kann und das mich vorsichtig werden lässt. Langsam schleiche ich mich näher und bekomme einen Kuss während mir mein Handtuch gestohlen wird. Splitternackt stehe ich da und beobachte wie er sich mit meinem Handtuch aus dem Staub macht.

Gerade als er in der Tür steht, hält er einen Moment inne, dreht sich um und sein Lächeln wird zu einem eiskalten Grinsen dass mir imaginäre Eisflocken über den Rücken streichen lässt. Ich bin hin und her gerissen ob ich lieber warten oder meiner Neugier Weiterlesen

Verrat liegt in der Luft (in eigener Sache)

Um in China endlich ungestört surfen zu können haben wir vor einigen Wochen meinen Internetanschluss etwas umgebogen, so dass der gesamte Dateninhalt über einen Server in Deutschland umgeleitet wird. Mein liebster staunte nicht schlecht als wir wenig später bemerkten, dass meine Computer Tunnel aufbauen und verschlüsselte Daten an uns unbekannte Server übertragen.

Vor knapp zwei Wochen habe ich auf Empfehlung meines Liebsten allen Computern geleichzeitig den Stecker gezogen und sie zur Untersuchung an ein Labor übergeben. Die Techniker haben festgestellt, dass sowohl auf meinem Notebook als auch normalem Computer ein Trojaner nach AutoCAD Dateien, Fotos und Dokumenten sucht und sobald ich mich in das gesicherte Firmennetzwerk einlogge auch dort nach Dateien sucht.

Was mich jedoch am meisten beunruhig hat war, dass das Spionageprogramm nach Aussage der Spezialisten manuell an meinen Computern installiert wurden. Mit anderen Worten irgendjemand war in meiner Wohnung und hat sich an meinem Computer zu schaffen gemacht :-D

Aus diesen Gründen war mir in den letzen Wochen nicht besonders nach neuen Blogeinträgen und allgemein musste ich darüber Nachdenken wie ich damit umgehen soll, Weiterlesen

Bondage/BDSM Seile selber herstellen (Teil2/3)

Nach dem ich im erste Teil bereits über die Gründe für die eigene Herstellung von Bondage-Seilen aus Naturhanf gesprochen habe und qualitätsmerkmale aufgezeigt habe, geht es jetzt mit der Herstellung los.

hanfseil

Wenn wir unsere 70m Hanfseil das erste Mal aus dem Versandkarton holen wird uns sofort der typische etwas penetrante Hanfgeruch entgegenschlagen. Schlagartig wird uns Weiterlesen

Der Faden der Aliens

Als ich morgens aufwache sind meine Hände und Füße mit einem hauchzarten Faden gefesselt. Ich betrachte den silbiggrau schimmernden Faden der mit etwas Luft meine Handgelenke zusammenhält. Er ist seltsam und wirklich unglaublich fein, ich presse meine Arme vorsichtig auseinander um zu sehen ob er nach gibt, doch zu meinem Erstaunen hält er meine Hände so feste ich auch ziehe gefangen. Ich drehe mich aus dem Bett und versuche den Faden an meinen Füßen auseinanderzureißen, doch der Faden hält meinen Versuchen stand und beginnt bedrohlich und schmerzhaft meine Haut zu quetschen.

Ich stehe auf und tapse mit winzigen Trippelschrittchen die der Faden nur zulässt Richtung Küche. Ich bleibe in der Tür stehen und betrachte meinen Herrn. Nach einem Moment legt er seine Zeitung zur Seite und sieht mir in die Augen, er lächelt und sagt mit gedämpfter Stimme setz dich.

Ich setze meinen Marsch der Minischritte fort und setzte mich an den Tisch. Mein Herr reicht mir eine Brezel und ich versuche mit meinen gefesselten Händen die Brezel durchzuschneiden damit ich sie mit Butter bestreichen kann. Doch es gelingt mir nicht und sie fällt vom Tisch. Mein Herr knallt die Zeitung auf den Tisch und starrt mich so böse an, dass ich schlagartig auf mein Brotbrett starre.

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Verunsicherung während des Spiels (Dom)

Dieser Artikel bezieht sich auf die Bitte um Erfahrungen von “SMark” aus unserer Rubrik “Ihre Fragen”.

Ich denke, dass sich die etwas diffuse Verunsicherung die du beschrieben hast tatsächlich auf die Sorge “nicht dominant genug” von der Sub wahrgenommen zu werden bezieht. Dass sie von einer Art Selbstzweifel ausgeht, ob man seiner Rolle gerecht wird und sich dann so in diesem Gedanken verheddert, dass man den Überblick für das Spiel verliert und so quasi in eine Selbstzweifelspirale gerät.

Ich denke die Ursache für diese Zweifel sind kein wirkliches fehlen von “Dominanz”, sondern ist der für dich noch zu ungewohnten Rolle geschuldet. Während man im Alltag auf Augenhöhe kommuniziert und so quasi eine plausible Rückmeldung erhält wie man selbst von anderen wahrgenommen wird, ist es in einer Session nicht so.

Ich glaube, dass sich diese etwas schwammig zu fassende Verunsicherung mit der Zeit legen wird. Vielleicht solltest du (nach) der Session noch mehr über diesen Punkt reden. Du wirst sehen, dass diese Sorge vollkommen unbegründet ist und dir dein Gehirn nur eine Art Streich spielt.

Das Kopfkino eines Sub ist meistens wesentlich stärker als man sich das als Dom Weiterlesen